WunderBAR

Das Konzept für das mittlerweile sehr bekannte Geschäftslokal mit dem Namen „WunderBAR“ sieht auch die Errichtung einer kleinen Bar vor, in der – parallel zum Geschäftsbetrieb – keine alkoholischen Getränke, sondern Kaffee, hausgemachte Säfte, milkshakes, Brötchen, Toasts, Kuchen usw. angeboten werden.
Diese Produkte stammen weitgehend aus den Strukturen der sozialen Dienste, so wie dies auch bei den im Werkstattladen zum Verkauf angebotenen Produkten der Fall ist.

Neben der reinen Instandsetzung des Bestandes, bei der die Erhaltung der bestehenden baulichen Strukturen und des äußeren Erscheinungsbildes im Vordergrund stand, wurde eine interne Modernisierung in zeitgemäßer Form- und Materialsprache angestrebt.
Statt in das materielle Gefüge einzugreifen, wurden additive Maßnahmen (Ergänzungen) bevorzugt, welche die historisch wertvollen Teile nicht antasten.
So z.B. wurden die bestehenden Kreuzgewölbe von jeglichen Installationsleitungen freigehalten, die neue Beleuchtung wurde als Indirekt Beleuchtung konzipiert, welche in die neuen Wandverkleidungen integriert ist.
Außerdem wurde der gesamte Bodenaufbau erneuert. Dies hat den Vorteil, dass, die erforderlichen Wasser- und Abwasserleitungen untergebracht sowie eine Bodenheizung vorgesehen werden konnten.

Im Zuge der Umbauarbeiten wurden die verschiedenen Bodenquoten so angepasst und verbunden, dass sämtliche Bereiche behinderten- bzw. Rollstuhl gerecht erschlossen werden können. Das neue Mobiliar für den Geschäftsbereich besteht großteils aus unterschiedlich großen Stahlgestellen mit Ablagen, die frei im Raum verschoben und positioniert werden können und somit größtmögliche Flexibilität und immer neue Raumeindrücke bieten.
Der zentrale Kassabereich bietet eine bestmögliche Überschaubarkeit der Innenbereiche.

  

Um zum Ausdruck zu bringen, dass es sich um eine soziale Einrichtung handelt, wurden auf die in schlichtem Weiß gehalternen Wandverkleidungen Theken Folien mit Bildausschnitten und Texten aufgeklebt, die von Klienten der Sozialdienste stammen. Der Barbereich mit schlichter Thekenausbildung wurde Richtung Säbenertorgasse vorgesehen und kann von dort aus über das neue, öffnbare Schaufensterelement auch eingesehen werden. Im Aussenbereich am Großen Graben gibt es einige Sitzmöglichkeiten.